True Story

Mollys Game – Alles auf eine Karte – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2017.

Der Film basiert auf den Memoiren „Mollys Game: The True Story of the 26-Year-Old-Woman Behind the Most Exclusive, High-Stakes Underground Poker Game in the World“ von Molly Bloom aus dem Jahr 2014.

Molly Bloom war Skifahrerin die sich eine Verletzung zugezogen hatte, als sie sich für die Olympischen Spiele qualifizieren wollte. 2004 zog sie nach Los Angeles und fand Arbeit als Bardame. Der Miteigentümer des Nachtclubs Viper Room, Darin Feinstein, wurde vom Schauspieler Tobey Maguire wegen einer Ausrichtung eines Pokerspiels im Keller des Clubs angesprochen. Darin Feinstein kontaktierte daraufhin Molly Bloom, die das Pokerspiel verwalten und sich um die Spieler kümmern sollte.

2007 gründet Molly Bloom ihr eigenes Unternehmen für die Ausrichtung von Pokerspielturnieren. Viele wohlhabende und bekannte Persönlichkeiten, darunter Schauspieler und Sportler nahmen an diesen Pokerspielen teil. Molly Bloom verdiente dadurch Millionen von Dollar. Ihr Veranstaltungen waren sehr gefragt. Im Jahr 2013 wurde Molly Bloom beschuldigt, illegales Glücksspiel zu betreiben. Sie wurde angeklagt und ihr gesamtes Vermögen beschlagnahmt. Das Urteil lautete, 200 Stunden Sozialarbeit, eine Geldstrafe und ein Jahr auf Bewährung.

Die 36-Jährige verdiente durch ihre veranstalteten Pokerspiele bis zu vier Millionen Dollar im Jahr. Tobey Maguire war angeblich ein großartiger Pokerspieler, jedoch ein schlechter Verlierer, der versucht hatte Molly Bloom zu demütigen. Zu den Spielern zählten auch Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Ben Affleck. Das Pokergeschäft war zu lukrativ geworden, um es aufzugeben. Sie brauchte das Geld für ihren verschwenderischen Lebensstil. Besuche der Mafia, die einen Teil ihres lukrativen Geschäfts haben wollten und ein Insolvenzverfahren eines der Spieler brachten Molly Bloom auf das Radar des FBI.