True Story

Die Liebe des Hans Albers – deutsches Doku-Drama aus dem Jahr 2020.

Der Film beruht auf der Lebensgeschichte von Hans Albers (1891-1960), einem deutschen Schauspieler und Sänger, sowie seiner Lebensgefährtin Hansi Burg (1898-1975), einer deutsch-österreichischen Schauspielerin und Tochter seines jüdischen Mentors Eugen Burg.

Nach der Machtübernahme der NSDAP drängte man Hans Albers zur Trennung von seiner Lebensgefährtin. Um das verhängte Berufsverbot aufzuheben, erklärte Hans Albers in einem Schreiben an Joseph Goebbels am 15. Oktober 1935 seine Trennung von seiner jüdischen Lebensgefährtin. Hansi Burg ging eine Scheinehe mit dem norwegischen Staatsbürger Erich Blydt ein, was die Trennung von Hans Albers untermauern sollte. Im Mai 1945 kehrte Hansi Burg zu Hans Albers zurück. Beide lebten bis zu seinem Tod im Jahr 1960 zusammen.

Szenenbild ©Das Erste

Hans Albers

Hans Phillip August Albers wurde am 22. September 1891 in Hamburg geboren. Seine Theaterkarriere begann am Neuen Theater in Frankfurt am Main. Die Mutter hatte ohne dem Wissen des Vaters seinen Schauspielunterricht finanziert. Danach spielt Hans Albers am Stadttheater in Güstrow. 1915 wird er zur Armee eingezogen, diente im Ersten Weltkrieg und wird schwer verwundet. Ab 1917 lebte Hans Albers in Berlin, spielte an verschiedenen Theatern und fand somit auch zum Film, unter anderem in Carl Peters. Hans Albers verstarb am 24. Juli 1960.

Hansi Burg

Hansi Burg wurde am 12. Februar 1898 in Wien geboren. Ab 1910 wächst sie in Berlin auf. Im Jahr 1917 begann ihre Bühnenlaufbahn im Berliner Lustspielhaus. Später lernt Hansi Burg ihren Kollegen und Lebensgefährten Hans Albers kennen.