True Story

Anonyma – Eine Frau in Berlin – deutsch-polnisches Drama aus dem Jahr 2008.

Der Film beruht auf dem autobiografischen Buch „Eine Frau in Berlin“ von Marta Hillers (1911-2001). Die Autorin beschreibt als Anonyma ihr Schicksal im Jahr 1945 in Berlin.

Marta Hillers schreibt über die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs. Berlin liegt in Trümmern, Anstand und Normen sind verfallen. Die Rote Armee zieht in Berlin ein, es folgen Plünderungen und die russischen Soldaten greifen nach den deutschen Frauen. Plündernde Rotarmisten vergewaltigen Frauen, Marta Hillers wird selbst zum Opfer.

Sie führt Tagebuch und schreibt über ihr Schicksal und das vieler Frauen. Marta Hillers schildert das Alltagsleben der Berliner während der sowjetischen Besatzung. Sie arbeitet während dieser Zeit für die Jugendzeitschrift „Ins neue Leben“. Im August 1948 wird sie Chefredakteurin. Die Journalistin starb am 16. Juni 2001 in Basel.

Marta Hillers wurde am 26. Mai 1911 in Krefeld geboren. Ab 1931 unternimmt sie mehrere Auslandsreisen und arbeitet als Fotografin. Sie war Parteiaktivistin der KPD und arbeitet in Moskau, wo sie zudem die russische Sprache erlernt. In Paris studiert sie Geschichte und Kunstgeschichte. 1934 zieht Marta Hillers nach Berlin und arbeitet als Journalistin.

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