True Story

Soy Nero – deutsch-französisch-mexikanisches Drama aus dem Jahr 2016.

Inspiration fand der Film durch die Geschichte von Daniel Torres, der als Kind illegal mit seiner Familie in die Vereinigten Staaten gekommen war.

2007 meldet er sich bei den Marines und diente im Irakkrieg. Daniel Torres wollte legal in den USA leben und nicht wie viele seiner mexikanischen Landsleute illegal. Bei seiner Bewerbung beim Militär hatte er die Papiere gefälscht. Während eines Trainings verlor er seine Brieftasche und musste neue Ausweispapiere beantragen. Man bemerkte das er zuvor falsche Angaben gemacht hatte. Zurück zu seiner Familie in den USA konnte er nicht und wurde daraufhin nach Mexiko, Tijuana, geschickt. Im Irak hatte er sich verletzt.

Da er nicht die amerikanische Staatsbürgerschaft besaß, hätte man ihn beim Militär eigentlich nie nehmen dürfen. Einwanderer müssen einen legalen Weg finden um die Green Card zu erwerben. Erst dann können sie den Streitkräften beitreten. Diese Soldaten sind als Green Card Soldaten bekannt, die für die Vereinigten Staaten in den Armeedienst treten. Daniel Torres sagt; „Ich kannte das Risiko und ich weiß, dass ich dafür bezahle. Ich hoffe nur, dass ich nicht immer dafür bezahlen muss.“ Heute arbeitet er als Rechtsanwaltsgehilfe und besucht abends eine juristische Fakultät.

Es ist das Schicksal von Hunderten, gar Tausenden. Sie haben für die USA gedient und wurden dann wieder abgeschoben. Als sie ihre Uniformen anzogen und die Waffen für Amerika in die Hand nahmen, waren sie keine amerikanischen Staatsbürger. Jede Verpflichtung endete mit einem Konflikt mit dem Gesetz.