True Story

Pride – britisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2014.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und zeigt die Geschichte der Lesbians and Gays Support the Miners, einer Gruppe von homosexuellen Aktivisten die 1984 für streikende Bergleute Geld sammelten, um deren Familien zu unterstützen.

Lesbians and Gays Support the Miners war eine Gruppe aus Lesben und Schwulen, die die Bergleute während ihres einjährigen Streiks unterstützten. Bis zum Ende des Streiks hatten sich in ganz Großbritannien elf Gruppen etabliert. Einer dieser Aktivisten war Mark Ashton (1960-1987). Die Londoner LGSM-Gruppe traf sich an zahlreichen Orten und sammelten Spenden. Als Zentrale nutzten sie den Buchladen Gay’s the World. Ein weiterer Treffpunkt war die Schwulenbar Fallen Angel.

Der Bergarbeiterstreik 1984/1985 war ein bedeutender Arbeitskampf, der die Macht der englischen Gewerkschaften langfristig verringerte. Die Politik der Regierung unter Margaret Thatcher war Auslöser dieses Streiks der Bergarbeiter. Zahlreiche Zechen sollten geschlossen und die übrigen privatisiert werden. Bergleute würden dadurch ihre Arbeit verlieren.

Die Bergarbeiter scheiterten mit ihrem Streik und kehrten beschämt und demoralisiert in die Gruben zurück. Etwa 100.000 Bergarbeiter hatten gestreikt, weil die Regierung 20 Zechen schließen wollte. Die Bergarbeiter-Gewerkschaft National Union of Mineworkers stand förmlich im Krieg mit der Regierungschefin Margaret Thatcher. Seit MacGregors Amtsantritt wuchs der Missmut bei den Bergarbeitern.

Ian MacGregor (1912-1998) war Kohle-Manager und galt für seinen Umgang und dem Verhalten während des Streiks als umstritten. Er war Chef der National Coal Board, einer Körperschaft um den verstaatlichten Kohlebergbau in England zu betreiben. Präsident der National Union of Mineworkers war Arthur Scargill, der die Bergarbeiter während des Streiks führte.