True Story

A Confession – britisches Drama, Serie aus dem Jahr 2019.

Die Krimi-Serie basiert auf dem Mord an der 22-jährigen Britin Sian O’Callaghan. Die junge Frau war verschwunden, nachdem sie einen Nachtclub in der Stadt Swindon besucht hatte und in den Morgenstunden des 19. März 2011 zuletzt gesehen worden war. Ihre Leiche wurde am 24. März 2011 in der Nähe des Dorfes Uffington, Oxfordshire, gefunden. Am 19. Oktober 2012 bekannte sich der 48-jährige Taxifahrer Christopher Halliwell schuldig, die junge Frau getötet zu haben.

Sian O’Callaghan wurde entführt und ermordet. Christopher Halliwell bestritt zunächst die Tat, gestand jedoch später und führte die Ermittler zur Leiche, diese man teilweise nackt vorfand. Sexuelle Handlungen ließen sich nicht nachweisen. Der 48-Jährige lebte mit seiner Partnerin und den drei Töchtern aus einer früheren Ehe in einem Vorort von Swindon. Ein Nachbar beschrieb ihn als netten Kerl, immer ein Lächeln im Gesicht und er schraubte oft an seinem Auto. „Ich konnte es nicht glauben, als ich dies hörte. Ein netter Mann, eine nette Familie.“

Doch der Familienvater hatte auch eine dunkle Seite und pflegte Kontakte zu Prostituierten. Sie beschrieben ihn als weniger nett, eher rau und seltsam. Die Polizei sagte später, er wurde während seiner Kindheit mit Brutalität konfrontiert und habe gewisse Probleme mit Frauen. Man brachte ihn zudem mit dem Verschwinden weiterer Frauen in Verbindung. So dem Verschwinden von Claudia Lawrence, die man im März 2009 zuletzt gesehen hatte.

Im Januar 2003 wurde die Prostituierte Becky Godden-Edwards von Christopher Halliwell erwürgt. Dieser Mord wurde jedoch erst 2011 bekannt, als Halliwell wegen des Verschwindens von Sian O’Callaghan festgenommen wurde. Detective Superintendent Steve Fulcher war fest entschlossen diesen Fall zu lösen. Er hatte drastische Maßnahmen ergriffen und verstieß dabei gegen Regeln der Polizeiarbeit.

Ein unabhängige Untersuchung belastete ihn mit Fehlverhalten. Steve Fulcher hatte zwar zwei Geständnisse und zwei geborgene Leichen, doch eine Anklage wegen Mordes an Becky Godden-Edwards war gescheitert. Er erklärte seine Vorgehensweise damit, dass die Überreste von Becky so wohl nie gefunden worden wären. Man verwarnte ihn und er trat 2014 aus seinem Dienst zurück.

Erst im März 2016 wurde Christopher Halliwell auch wegen Mordes an Becky Godden-Edwards angeklagt. Am 19. September 2016 wurde er zu einer lebenslangen Haftstrafe, ohne Aussicht auf Bewährung verurteilt. Er wird den Rest seines Lebens in Haft verbringen.