True Story

Der gebrochene Pfeil (Broken Arrow) – amerikanischer Western aus dem Jahr 1950.

Der Western beruht auf wahren Begebenheiten, nachprüfbaren Tatsachen und historischen Figuren, wie Tom Jeffords (1832-1914), dem Häuptling Cochise (1805-1874), Offizier der US-Armee Oliver Otis Howard (1830-1909) und dem Häuptling Geronimo (1829-1909).

Thematisiert wird der Krieg zwischen der US-Armee und den einzelnen Apachen-Stämmen in Arizona bis ca. 1871 und die Freundschaft zwischen Tom Jeffords und Cochise. Als Vorlage für den Film diente das Buch „Blood Brother“ des Autors Elliot Arnold aus dem Jahr 1947.

Tom Jeffords

Thomas Jonathan Jeffords war ein Scout, Indianeragent, Vermittler für die US-Armee und Hilfssheriff. Seine Freundschaft mit dem Häuptling der Apachen Cochise trug maßgeblich dazu bei die Indianerkriege in der Region zu beenden. Er traf 1871 erstmals auf Cochise. Es entwickelte sich eine Freundschaft, während die Verhandlungen scheiterten. Im Oktober 1872 führte er Oliver Otis Howard zu dem Lager von Cochise. Von 1872 bis 1876 herrschte im Süden von Arizona Frieden.

Cochise

Cochise, K’uu-ch’ish, war Anführer der Chihuicahui. Er galt als bedeutender Häuptling und Kriegsführer während der Apachen-Kriege. Cochise war ein geschickter Kriegstaktiker und aufrichtiger Mann. Sein gegebenes Wort hat er stets gehalten.

Oliver Otis Howard

Oliver Otis Howard war General des US-Heeres, der von Tom Jeffords zu den Friedensverhandlungen geladen wurde. Ihm wird ein fairer Umgang mit den Indianern nachgesagt.