True Story

The United States vs. Billie Holiday – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 2021.

„The United States vs. Billie Holiday“ ist eine Filmbiografie über die amerikanische Jazzsängerin Billie Holiday (1915-1959). Der Film basiert auf dem Buch „Chasing the Scream: The First and Last Days of the War on Drugs“ von Johann Hari.

Eleanora Fagan wurde am 7. April 1915 in Philadelphia geboren. Sie wuchs in Baltimore auf und ihre Kindheit wird als schwierig beschrieben. Es mangelte an Fürsorge. In ihrer 1956 veröffentlichten Autobiografie „Lady Sings the Blues“ enthüllt sie nur wenige Details ihres frühen Lebens. Sie schwänzte die Schule, wofür sie sich im Alter von neun Jahren vor dem Jugendgericht verantworten musste.

1926 hatte ein Nachbar, Wilbur Rich, versucht sie zu vergewaltigen. Sie hatte sich zur Wehr gesetzt und er konnte verhaftet werden. Mit 12 Jahren arbeitet Eleanora als Botenmädchen in einem Bordell. Zum ersten Mal hört sie die Musik von Louis Armstrong (1901-1971) und Bessie Smith (1894-1937). Anfang 1929 wohnt sie mit ihrer Mutter in Harlem, New York. Ihre Mutter prostituierte sich und verkaufte ihre Tochter Eleanora, noch keine 14 Jahre alt, für 5 Dollar an die Freier. Die Polizei führte eine Razzia durch und beide wurden verhaftet.

Als Teenager begann sie in den Nachtclubs in Harlem zu singen. Bekannt wurde sie unter dem Namen Billie Holiday. 1935 wurde sie von dem Plattenproduzenten John Hammond (1910-1987) unter Vertrag genommen. Einer ihrer Begleiter war der Saxophonist Lester Young (1909-1959), der ein guter Freund wurde. Er nannte sie Lady Day. Ende 1937 singt Billie Holiday kurze Zeit bei Count Basie (1904-1984), der sein eigenes Jazzorchester gegründet hatte.

Billie Holiday wurde zum Star. Ihre Mutter eröffnete mit ihrem Geld ein Restaurant. 1947 wird Billie Holiday wegen Drogenbesitzes verhaftet, kam vor Gericht und es hieß; „The United States vs. Billie Holiday“. Sie bekannte sich schuldig und bat darum in eine Klinik eingewiesen zu werden. Es folgte eine Haftstrafe und wurde 1948 vorzeitig entlassen. Da sie nun vorbestraft war, hatte sie ihre Lizenzen verloren. 1949 wurde Billie Holiday erneut wegen Drogenbesitzes festgenommen.

Die 1950er Jahre führten aufgrund des Drogen- und Alkoholkonsums zu einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Selbst ihre Stimme hatte darunter gelitten. 1954 tourte sie durch Europa. 1956 veröffentlicht sie ihre Autobiografie Lady Sings the Blues und tritt in der Carnegie Hall auf. Weiterhin hatte sie Beziehungen zu gewalttätigen Männern. Entzugsversuche waren gescheitert. 1959 wurde eine Leberzirrhose diagnostiziert. Billie Holiday verstarb am 17. Juli 1959 im Alter von 44 Jahren. Sie hatte fast zehn Kilo abgenommen. In den letzten Jahren ihres Erfolges wurde sie um ihre Einnahmen betrogen. Als sie starb hatte sie 0,70 Dollar auf ihrem Konto.