True Story

Dadah bedeutet Tod (Dadah Is Death) – australisches Drama aus dem Jahr 1988.

Das Drama „Dadah bedeutet Tod“ beruht auf der wahren Geschichte von Kevin John Barlow und Brian Geoffrey Shergold Chambers, diese wegen des Drogenschmuggels in Malaysia verurteilt und 1986 hingerichtet wurden. Das Land hatte neue und strengere Gesetzte verabschiedet, Personen die über 15 Gramm Heroin schmuggeln, werden mit dem Tode bestraft. Barlow und Chambers schmuggelten etwa 142 Gramm Heroin.

Kevin John Barlow war gebürtiger Brite der zudem die australische Staatsbürgerschaft besaß. Seine Familie in Großbritannien appellierte an Margaret Thatcher, um gegen die bevorstehende Hinrichtung zu protestieren. Auch der australische Außenminister Bill Hayden wandte sich an die malaysische Regierung und bat um Gnade. Die Hinrichtungen belasteten die politischen Beziehungen zwischen Australien und Malaysia. In der Öffentlichkeit kam es zu einem Aufschrei.

Brian Geoffrey Shergold Chambers war Australier der zwischen 1981 und 1983 Heroin nach Australien schmuggelte. Die Drogen hatte er teils verschluckt oder im Anus platziert. 1981 wurde Chambers in Singapur festgenommen als Beamte Heroin für den persönlichen Gebrauch in seiner Jackentasche entdeckten. Er wurde freigelassen, nachdem er die Beamten bestochen hatte.

Auftraggeber für den Drogenschmuggel war John Asciak aus Perth, dieser auch Barlow arrangierte. Barlow und Chambers trafen sich in Singapur und reisten von hier aus nach Malaysia, um ein am Strand vergrabenes Drogenpäckchen abzuholen. Beide wurden am 9. November 1983 am Flughafen beobachtet, kontrolliert und festgenommen. Man brachte beide in ein Gefängnis in Penang. Die Haftanstalt war völlig überfüllt, erbaut 1849 für 350 Gefangene, waren es 1984 etwa 2000 Inhaftierte.

Der Prozess begann am 17. Juli 1985 und beide wurden am 7. Juli 1986 im Pudu-Gefängnis gehängt. Durch die verschärften Gesetze kam es zu diesem Urteil, Malaysia hatte 1983 die Todesstrafe für den aufkeimenden Drogenschmuggel eingeführt.