True Story

Romy – deutsches Drama, Biografie aus dem Jahr 2009.

Romy ist eine Filmbiografie über das Leben der Schauspielerin Romy Schneider (1938-1982).

Romy Schneider wurde am 23. September 1938 in Wien geboren. Ihre Eltern waren das Schauspielerehepaar Wolf Albach-Retty (1906-1967) und Magda Schneider (1909-1996). Ihr Vater war Österreicher und die Mutter stammte aus Deutschland. Bereits ihr Urgroßvater Adolf Retty (1821-1885) war Schauspieler, ebenso ihr Großvater Rudolf Retty (1845-1913).

Sie wuchs auf dem Landgut Mariengrund auf. Ihre Eltern trennten sich und ließen sich 1945 scheiden. Ab 1944 besucht Romy Schneider die Volksschule und ab 1949 das Mädcheninternat nahe Salzburg. Schon während ihrer Schulzeit zeigte sie Interesse an der Schauspielerei. Bei Theateraufführungen stand sie auf der Bühne. Anfang der 1950er Jahre ist der Beginn ihrer Filmkarriere.

Ihre erste Hauptrolle spielte sie im 1956 erschienenen Film „Sissi“ mit den Fortsetzungen „Sissi- Die junge Kaiserin“ (1956) und „Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ (1957). Die Sissi-Trilogie gehört zu den erfolgreichsten Filmen in deutschen und österreichischen Kinos. Sie bekommt weitere Filmrollen und geht nach Frankreich, wo sie den noch unbekannten Schauspieler Alain Delon kennenlernt. Beide wurden ein Paar und verlobten sich 1959.

Der deutschen Filmindustrie hatte sie den Rücken gekehrt, wofür man sie beschimpft hatte. Während Alain Delon zum Weltstar wurde, blieben ihre Rollen aus. Die Wende kam durch das Kennenlernen des Regisseurs Luchino Visconti (1906-1976). Sie sagte über ihn das er ihr viel beigebracht hatte. Er gab ihr die Rolle in seinem Film „Boccaccio 70“ aus dem Jahr 1962. Gleichzeitig ging Romy Schneider auf Theatertournee.

1963 bekommt sie die Rolle in Otto Premingers Film Der Kardinal. Sie geht nach Los Angeles, um ihren ersten Hollywoodfilm „Leih mir deinen Mann“ zu drehen. Ihre Beziehung zu Alain Delon ging in die Brüche. Zurück in Paris hatte sie versucht sich das Leben zu nehmen.

Romy Schneider geht nach Deutschland. Sie und der Schauspieler und Regisseur Harry Meyen (1924-1979) werden ein Paar und bekommen einen Sohn, David Christopher (1966-1981). Harry Meyen sehen wir in Des Teufels General und neben Alain Delon in der 1966 erschienenen französisch-amerikanischen Koproduktion Brennt Paris? (Filmszenen mit Romy Schneider wurden hier gelöscht). Das Paar trennte sich 1973 und ließ sich 1975 scheiden. Harry Meyen hat sich am 14. April 1979 erhängt. Ihr gemeinsamer Sohn starb 1981 im Alter von 14 Jahren durch einen Unfall.

Es folgten weitere Filmrollen, wobei sie überwiegend in Frankreich drehte, unter anderem im Film Spion zwischen zwei Fronten aus dem Jahr 1966 und 1972 folgte eine Rolle wieder neben Alain Delon in Das Mädchen und der Mörder. 1975 heiratet sie den Schriftsteller Daniel Biasini und 1977 wurde ihre Tochter Sarah geboren. Romy Schneider verstarb am 29. Mai 1982 in Paris.