True Story

11.6 – The French Job – französisches Drama, Thriller, Biografie aus dem Jahr 2013.

Basierend auf dem Buch „Toni 11.6 Histoire du convoyeur“ von Alice Géraud-Arfis, erzählt der Film die Geschichte von Toni Musulin, der im November 2009 mehrere Millionen, genau 11,6 Millionen Euro, erbeutete.

Der 1970 geborene Toni Musulin war Fahrer eines Geldtransporters der Sicherheitsfirma Loomis. Bekannt wurde er, als er der Zentralbank Banque de France während seines Dienstes 11,6 Millionen Euro gestohlen hatte. Dies wurde als „Überfall des Jahrhunderts“ betitelt, allein deswegen, da er ohne Gewalt und Waffen an dieses Geld gelangte.

Toni Musulin ist 39 Jahre alt, als er am 5. November 2009 mit dem Geldtransporter und den 11,6 Millionen Euro einfach davon fuhr. Dank GPS wurde das Fahrzeug aufgefunden, jedoch ohne dem Geld. Bereits zwei Tage später ging die Polizei Zeugenhinweisen nach und durchsuchte eine Garage, in der man 9,1 Millionen Euro fand. Der Verbleib der restlichen 2,5 Millionen Euro ist und bleibt unbekannt.

Nach ihm wurde weltweit gefahndet und er ergab sich am 16. November 2009 in Monaco. Nach französischem Recht drohte ihm eine geringe Haftstrafe, gerade einmal drei Jahre, da es sich um einen Diebstahl ohne jeglicher Gewaltanwendung handelte. 2010 wurde seine Haftstrafe aufgrund eines Versicherungsbetruges verlängert. Toni Musulin hatte seinen Ferrari als gestohlen gemeldet, dabei hatte er sein Auto in Serbien einfach stehen gelassen. Nach vier Jahren Haft wurde Toni Musulin am 29. September 2013 entlassen. Die 2,5 Millionen Euro sind nie aufgetaucht.