True Story

Die Fälscher – österreichisch-deutsches Drama aus dem Jahr 2007.

Der Film handelt von der Aktion Bernhard, einem Geldfälschungsprogramm der Nationalsozialisten, bislang die größte bekannte Geldfälschungsaktion der Geschichte. Diese Aktion wurde nach dem SS-Mann und Sturmbannführer Bernhard Krüger (1904-1989) benannt. Er war verantwortlich für das Papier, Farben und Druckwerkzeugen um Millionen von gefälschten Banknoten in den Umlauf zu bringen, mit dem Ziel einer massenhaften Fälschung von Pfundnoten der Bank of England in bester Qualität.

Adolf Hitler hatte diese Aktion persönlich abgesegnet. Ziel war es die britische Wirtschaft mit Falschgeld zu überschwemmen und das NS-Regime benötigte Devisen. Diese Scheine waren perfekt gefälscht. Nach dem Krieg rief die Bank of England alle Pfund-Noten ab fünf Pfund zurück, vernichtete dabei auch echte Banknoten. Somit waren jedoch alle Fälschungen aus dem Verkehr gezogen.

Eine ganz wichtige Rolle bei den Fälschungen der Aktion Bernhard spielte der jüdische Häftling Salomon Smolianoff (1899-1976). Nachdem er in Russland Kunst studiert hatte und das Land 1922 verlassen musste, versuchte er in Berlin Fuß zu fassen. Hier wurde er zum Fälscher und hatte unter anderem britische Pfundnoten nachgeahmt.

1936 wurde Salomon Smolianoff verhaftet, zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt und später in das KZ Mauthausen gebracht. Hier malte er Porträts und Gemälde für die Waffen-SS. 1944 wurde er nach Sachsenhausen verlegt, um hier für die Nazis Geldscheine zu fälschen. Er starb 1976 in Brasilien.

Eine weitere wichtige Rolle spielte der Buchdrucker Adolf Burger (1917-2016), der für die geheime Aktion ebenfalls Geld fälschte. Er wurde in das KZ Auschwitz verschleppt und kam nach Sachsenhausen. Neben den Banknoten fälschte er auch Pässe, Soldbücher, Briefmarken und Briefe. Auch er überlebte den Holocaust und verstarb 2016 in Prag.