True Story

Die U-2-Affäre – deutsches Dokumentarspiel aus dem Jahr 1970.

Thematisiert wird ein Vorfall während des Kalten Krieges. Am 1. Mai 1960 wird der US-Pilot Francis Powers mit seinem Flugzeug Lockheed U-2 beim Überfliegen der Sowjetunion, einem Spionageflug, abgeschossen. Francis Powers wird gefangen genommen und als Spion verurteilt. Nach mehreren Verhandlungen über eine Freilassung, wurde er gegen den Spion Rudolf Abel ausgetauscht.

Der amerikanische Jurist und Offizier der Navy James Britt Donovan (1916-1970) agierte beim Austausch des amerikanischen Piloten Francis Gary Powers (1929-1977) gegen den sowjetischen Top-Spion Rudolf Abel (1903-1971) als Unterhändler.

Der Austausch der beiden Männer erfolgte am 10. Februar 1962 in Deutschland. Francis Gary Powers wurde über die Glienicker Brücke bei Potsdam geführt, nur wenige Minuten später wurde Rudolf Abel den Sowjets überstellt. Powers wurde im Mai 1960 während eines Spionagefluges von der sowjetischen Luftverteidigung mit einer Luftabwehrrakete abgeschossen. Er konnte sich mittels Fallschirm retten, wurde gefangen genommen und wegen Spionage verurteilt. Das Urteil lautete, zehn Jahre Haft, davon mehrere Jahre im Arbeitslager.

Später kam es zu Verhandlungen über eine Freilassung. Powers sollte gegen den Spion Rudolf Abel ausgetauscht werden. Rudolf Iwanowitsch Abel war ein Spion der Sowjets, dieser seit 1948 in den Vereinigten Staaten lebte. 1957 wurde er als Spion enttarnt und festgenommen. Sein Anwalt James B. Donovan verhandelte mit der Sowjetunion eine Freilassung von Powers und somit kam es zu diesem Austausch.

Die Glienicker Brücke, an der Grenze von Potsdam zu West-Berlin, diente während des Kalten Krieges mehrere Male dem Austausch von Spionen und politischen Gefangenen zwischen westlichen Staaten und dem Ostblock. Der Austausch von Powers und Abel war die erste Aktion die hier stattgefunden hatte.