True Story

Meyer Lansky – Amerikanisches Roulette (Lansky) – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1999.

Der Film beruht auf dem Leben des berühmten Gangsters Meyer Lansky (1902-1983), einer großen Persönlichkeit der organisierten Kriminalität, der gemeinsam mit Charles „Lucky“ Luciano an der Entwicklung des National Crime Syndicate beteiligt war. Obwohl Meyer Lansky fast 50 Jahre im organisierten Verbrechen tätig war, wurde er nur für illegales Glücksspiel belangt. Er galt als finanziell erfolgreichster Gangster, wurde mehrfach verhaftet und angeklagt, jedoch nie schuldig gesprochen.

Meyer Lansky, Mejer Suchowlanski, wurde am 4. Juli 1902 in Grodno (heute eine Stadt in Weißrussland) in einer jüdischen Familie geboren. Sein Vater wanderte in die Vereinigten Staaten aus und 1911 folgten seine Mutter und die beiden Söhne Mejer und Jacow nach New York. Als Kind lernt er Benjamin „Bugsy“ Siegel kennen. Beide werden Freunde und später Partner in ihren illegalen Geschäften. Zu seinen engen Freunden zählte auch Charles „Lucky“ Luciano.

Ab 1921 widmen sie sich dem Alkoholschmuggel, an dem auch Dutch Schultz beteiligt war. Lucky Luciano hatte die Vision ein nationales Verbrechersyndikat zu gründen. Meyer Lansky widmete sich dem illegalen Glücksspiel, womit er sehr erfolgreich wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges investiert er auch in Kuba. Nachdem Meyer Lansky in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt war, geriet er ins Visier des FBI.

1970 geht Meyer Lansky mit seiner Frau nach Israel. Seine Rolle als Verbrecher war bekannt, doch man konnte ihm nichts nachweisen. Die letzten Lebensjahre verbringt er in Miami Beach, wo er am 15. Januar 1983 verstarb.