True Story

Olympia – Fest der Völker – deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 1938.

Olympia – Fest der Völker ist ein Dokumentarfilm über die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin von Leni Riefenstahl (1902-2003).

Die Olympischen Sommerspiele im Jahr 1936 hatten nicht nur einen sportlichen Hintergrund, Ziel der Nationalsozialisten war es, diese als Propaganda zu missbrauchen, um das NS-Regime im Ausland positiv darzustellen. Nachdem Adolf Hitler am 30. Januar 1933 an die Macht kam, riefen die USA zu einer Boykottierung der Olympischen Spiele in Deutschland auf. Man hatte gewisse Zweifel an der Einhaltung der Regeln und Achtung der Teilnehmer. Die Situation in Deutschland sah man kritisch, man glaubte nicht an die Chancengleichheit aller Teilnehmer.

Schickte man die amerikanischen Athleten nach Berlin, akzeptierte man, wenn auch indirekt, die Methoden der Nationalsozialisten. Würde man den Sportlern eine Teilnahme an den Wettkämpfen verweigern, verwehrte man den Teilnehmern die Erfahrungen. Diese Olympischen Spiele galten als größtes Sportereignis der Welt. Befürworter meinten, es gehe hier um Sport und nicht um Politik. Letztlich gab man grünes Licht für eine Teilnahme.

Der Amerikaner Jesse Owens siegte in vier Disziplinen, im 100-Meterlauf, 200-Meterlauf, im Weitsprung und der 4 mal 100 Meter-Staffel. Für Hitler und Goebbels ein Ärgernis, so war das nicht geplant, schließlich war Jesse Owens ein Athlet schwarzer Hautfarbe.

Teil 2: Olympia – Fest der Schönheit (1938)

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