True Story

Liebling der Götter – deutsches Drama, Biografie aus dem Jahr 1960.

Der Film beruht auf der Lebensgeschichte der berühmten deutschen Schauspielerin Renate Müller (1906-1937), die 1937 unter ungeklärten Umständen starb. Der im Film gezeigte Suizid entspricht nicht der Wahrheit.

Renate Müller wurde am 26. April 1906 in München geboren. Ihre Eltern waren der Journalist Karl Eugen Müller (1877-1951) und die Malerin Anna Marie Müller, geborene Frederich (1881-1963). Die Familie zog nach Danzig wo Renate Müller 1914 Gesangsunterricht erhielt. In Berlin wurde sie 1924 in Schauspiel unterrichtet. Ihr Debüt gab sie 1925 am Harzer Burgtheater Thale in der Komödie „Ein Sommernachtstraum“.

1928 wurde Renate Müller für den Stummfilm entdeckt und sie bekam mehrere Rollen. Sie wurde zu einem Markenzeichen des deutschen Films, wie in; „Liebling der Götter“ (1930), „Die Privatsekretärin“ (1931), „Viktor und Viktoria“ (1933), Walzerkrieg und in „Allotria“ (1936). In der Presse mehrten sich Gerüchte über ihre angeschlagene Gesundheit. Aufgrund einer Abmagerungskur soll sie 1933 einen Zusammenbruch erlitten haben. Durch eine schwere Krankheit, vermutlich Epilepsie, musste sie ihre Filmkarriere einschränken.

Renate Müller starb am 7. Oktober 1937 völlig unerwartet, nachdem sie zuvor gestürzt war. Um ihren Tod rankten sich zahlreiche Spekulationen. Der Propagandaminister Joseph Goebbels wollte sie mit Adolf Hitler verkuppeln. Sie zeigte allerdings keinerlei Interesse. Diese Abneigung führte zu einer systematischen Behinderung ihrer künstlerischen Arbeit. 1936 hatte man sie gezwungen in dem Propagandafilm „Togger“ mitzuwirken. Sie wurde von der Gestapo beobachtet, da sie eine Beziehung zu dem jüdischen Bankierssohn Georg Deutsch pflegte, der nach Paris emigriert war. Renate Müller verfiel dem Alkohol und nahm Drogen.

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