True Story

The Execution of Private Slovik – amerikanisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1974.

Das Drama orientiert sich an dem 1954 erschienenen Sachbuch „The Execution of Private Slovik“ von William Bradford Huie. Geschildert wird die wahre Geschichte des Soldaten Eddie Slovik (1920-1945), dem einzigen amerikanischen Soldaten, der seit dem amerikanischen Bürgerkrieg wegen Desertion hingerichtet wurde. Es heißt das über 21.000 amerikanische Soldaten während des Zweiten Weltkrieges für Fahnenflucht verurteilt wurden, darunter 49 Todesurteile. Das Todesurteil von Eddie Slovik war das einzige das vollstreckt wurde.

Eddie Slovik

Edward Donald Slovik wurde am 18. Februar 1920 in Detroit, Michigan, geboren. Als Teenager galt er als Rebell und Störenfried. Im Alter von 12 Jahren wurde er erstmals festgenommen, als er und seine Freunde in eine Gießerei einbrachen um Messing zu stehlen. Zwischen den Jahren 1932 und 1937 kam es zu mehreren Einbrüchen und kleineren Diebstählen, wofür er sich verantworten musste. Nach einer erneuten Inhaftierung wurde Eddie Slovik 1942 auf Bewährung entlassen.

Er fand Arbeit und lernt hier Antoinette Wisniewski kennen, die als Buchhalterin tätig war. Beide heiraten am 7. November 1942. Laut seinem Vorstrafenregister wurde er durch das US-Militär als dienstunfähig eingestuft. Kurz nach seiner Hochzeit galt er als dienstfähig und wurde einberufen. 1944 begann seine militärische Ausbildung im Camp Wolters, Texas. Noch im selben Jahr wurde Eddie Slovik in das von den Deutschen besetzte Frankreich entsandt.

Eddie Slovik und sein Kamerad Private John Tankey wurden von ihrer Einheit getrennt, da sie während eines Artillerieangriffs Deckung suchen mussten. Eddie Slovik kam zu der Erkenntnis das er nicht für den Kampf geeignet sei. Beide Soldaten fanden eine kanadische Einheit, bei der sie sechs Wochen blieben. John Tankey schrieb seinem Regiment um somit ihre Abwesenheit zu rechtfertigen. Beide Soldaten fanden somit auch wieder zu ihrer Einheit.

Eddie Slovik hatte Angst an vorderster Front zu kämpfen und hatte darum gebeten in einem hinteren Bereich eingeteilt zu werden. Sein Vorgesetzter lehnte dies ab, wodurch Slovik drohte zu desertieren. Er beging tatsächlich Fahnenflucht und wurde festgenommen. Man bot ihm die Gelegenheit sich seiner Einheit wieder anzuschließen und somit auf eine Anklage zu verzichten.

Da er schon oft hinter Gittern saß, glaubte er fest daran, das ihm auch hier nur eine Gefängnisstrafe drohe. Doch er irrte sich, kam vor das Kriegsgericht und wurde am 31. Januar 1945 erschossen.

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