True Story

Der Weg ins Leben (Pedagogitscheskaja Poema) – sowjetisches Drama, Biografie aus dem Jahr 1955.

Der Jugendfilm basiert auf einem Buch von Anton Makarenko (1888-1939), einem sowjetischen Pädagogen, Sozialarbeiter und Autor. Er gilt als bedeutendster Pädagoge der Sowjetunion.

Anton Makarenko schrieb den Roman „Ein pädagogisches Poem“ mit dem Zweittitel „Der Weg ins Leben“. So entstand bereits 1931 ein Film mit gleichnamigen Titel. Anton Semjonowitsch Makarenko gründete nach der Russischen Revolution 1917 selbstversorgende Waisenhäuser für Straßenkinder und jugendliche Straftäter, die durch den russischen Bürgerkrieg beide Elternteile verloren hatten.

Zu diesen Einrichtungen zählte auch die Gorki-Kolonie, eine Erziehungsanstalt für jugendliche Straftäter. Anstelle einer früheren militärisch geführten Jugendstrafkolonie entstand unter seiner Führung die erste koedukative pädagogische Einrichtung dieser Art in der Sowjetunion. Er arbeitet als Lehrer in Poltawa und Krjukow, wo Anton Makarenko als Schulleiter tätig war.

1927 gründet Anton Makarenko die Kolonie F. E. Dserschinski. 1928 kritisierte man seine Arbeit der Gorki-Kolonie und wurde entlassen. Namensgeber der Kolonie war Maxim Gorki (1868-1936), der die Arbeit von Anton Makarenko sehr schätzte. Ab 1935 war er stellvertretender Verwaltungsleiter der Arbeitskolonie in Kiew. Bis zu seinem Tod lebte er in Moskau und arbeitet als freier Schriftsteller. Anton Makarenko starb am 1. April 1939 unter ungeklärten Umständen. Laut sowjetischer Behörden starb er an Herzversagen.