True Story

Mad Love in New York (Heaven Knows What) – amerikanisches Drama aus dem Jahr 2014.

Der Film basiert auf den unveröffentlichten Memoiren „Mad Love in New York City“ der ehemaligen Heroinsüchtigen Arielle Holmes. Es ist ihre Geschichte über die Obdachlosigkeit in den Straßen von New York City und der Drogenabhängigkeit.

Der Regisseur des Films Josh Safdie ist auf sie aufmerksam geworden und hatte sie ermutigt ihre Memoiren zu schreiben. Zudem ist dieser Film ihrem Freund Ilya Leontyev gewidmet, der im April 2015 im Central Park an einer Überdosis Drogen starb. Die Brüder Josh und Benny Safdie, Regisseure des Films, hatten Arielle Holmes in der 47. Straße in Manhatten entdeckt, als sie an einem anderen Filmprojekt arbeiteten.

Arielle Holmes lebte mehrere Jahre auf der Straße und ihr Freund starb 2015. Nachdem sich der Regisseur für ihre Geschichte interessierte, seinen Film fertigstellte, bat sie ihn um Hilfe, sodass eine Rehabilitation folgte. So schaffte sie einen Entzug, wurde clean und selbst Schauspielerin. Im Film sehen wir Arielle Holmes als Hauptdarstellerin die ihre Geschichte etwas fiktionalisiert darstellt. 2016 folgte eine Rolle im Film „American Honey“.

Arielle Holmes wurde am 17. September 1993 geboren. Sie wuchs bei Verwandten in New Jersey auf. Im Alter von 12 Jahren machte sie ihre ersten Erfahrungen mit Drogen. Sie brach die Schule in der 10. Klasse ab und zog mit ihrem Freund Ilya Leontyev nach New York City. Beide wurden sehr stark Drogen- und Alkoholabhängig. Mit 17 Jahren hatte sie erstmals Kokain probiert.

Der Regisseur wollte mehr über sie erfahren, er fragte nach den Hintergründen, warum sie Drogenabhängig wurde und auf der Straße lebt. Nachdem er ihr Vertrauen gewonnen hatte, realisierten die Brüder ihren Film.