True Story

The Great Alaskan Race – Helden auf vier Pfoten – amerikanisches Drama, Abenteuerfilm aus dem Jahr 2019.

Der Abenteuerfilm führt uns in das Jahr 1925 in die kleine Stadt Nome im entlegenen Nordwesten Alaskas. Im Winter 1925 war eine Diphtherieepidemie ausgebrochen.

Die einzige Möglichkeit Medikamente zu besorgen waren Hundeschlitten. Es folgte ein Staffellauf von 20 Mushern und ihren 150 Schlittenhunden, dieser in die Geschichte einging. Innerhalb von fünfeinhalb Tagen wurde so eine Strecke von knapp 1100 Kilometern von Nenana nach Nome zurückgelegt. Schlagzeilen die allen Zeitungen zu lesen waren.

Berühmtheit erlangten die beiden Schlittenhunde Balto (1919-1933) und Togo (1913-1929), diese dem Züchter und Musher Leonhard Seppala (1877-1967) gehörten. Das Team mit ihrem Hund Togo legte einen Großteil der gefährlichsten und weitesten Strecken zurück. Togo lief eine Strecke von 420 km und Balto 89 km.

Nur so konnte man die Menschen in Nome retten. Alles war verschneit und gefroren und die einzige Verbindung zum Rest der Welt war der Iditarod Trail. Es wüteten heftige Schneestürme, wodurch eine Lieferung des lebensrettenden Serums per Flugzeug unmöglich war.

In diesem Winter war Curtis Welch einziger Arzt in Nome, der von vier Krankenschwestern im kleinen Mayward Columbus Hospital unterstützt wurde. Mitte Januar 1925 diagnostizierte er die erste Diphtherieerkrankung bei einem dreijährigen Jungen, der zwei Wochen später verstarb. Die vorrätigen Diphterie-Antitoxine hatten ihr Haltbarkeitsdatum überschritten. Somit wurde eine Quarantäne angeordnet. Eine angeforderte Nachlieferung des Serums traf nicht vor dem Zufrieren des Beringmeers in Nome ein. So blieben nur die Musher mit ihren Schlittenhunden um das Serum nach Nome zu bringen.