True Story

Das Land meines Vaters (Au nom de la terre) – französisches Drama aus dem Jahr 2019.

Regisseur Édouard Bergeon verarbeitet in dem Film seine eigene Geschichte und die seiner Familie. Édouard Bergeon wurde am 29. September 1982 geboren und wuchs auf dem Bauernhof der Familie in der Nähe von Poitiers auf.

Nach dem Selbstmord seines Vaters musste er im Alter von 16 Jahren zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester den Bauernhof führen. Édouard Bergeon macht sein Abitur und wechselt zwischen der Arbeit auf dem Bauernhof und seinem Job als Verkäufer in einem Gartencenter. Später ist er als Journalist bei dem Fernsehsender France 3 Poitou-Charentes tätig.

Es ist eine Geschichte der Generationen zwischen Lebensträumen und Existenzsorgen. Édouard Bergeon erzählt die Geschichte seiner Familie. Sein Vater Christian Bergeon hatte sich 1999 im Alter von 45 Jahren das Leben genommen.

Bereits 2012 erschien der Dokumentarfilm „Les fils de la terre“ von Édouard Bergeon. Er schildert die Lage der Bauern, die Kredite aufnehmen müssen und so durch die Banken unter Druck geraten, ihrer Verschuldung und Arbeitsbelastung, ihren Ängsten und Sorgen, den staatlichen Auflagen und den Krisen, bis hin zu Depressionen und Selbstmorden. Es heißt das sich in Frankreich zahlreiche Bauern das Leben nehmen, offizielle Zahlen gibt es nicht.