True Story

Die Stille nach dem Schuss – deutsches Drama aus dem Jahr 2000.

Thematisiert wird die Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR Anfang der 1980er Jahre, das Leben der Ex-Terroristen und ihrer Enttarnung. 1980 und 1982 kam es zur Aufnahme von RAF-Aussteigern. Zehn Personen der RAF wurden von der Deutschen Demokratischen Republik aufgenommen, wurden hier ansässig und erhielten falsche Identitäten. Kurz vor der Wiedervereinigung hatte man diese Personen enttarnt, an die Bundesrepublik ausgeliefert und zu Haftstrafen verurteilt.

Die RAF war eine linksextremistische terroristische Vereinigung. Sie war verantwortlich für Geiselnahmen, Banküberfälle und Sprengstoffanschläge mit über 200 Verletzten, außerdem 33 Morde. Diese Zeit war eine der schwersten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik und wird als Deutscher Herbst bezeichnet.

Dazu zählen die Entführung des Lufthansa Flugzeugs Landshut, einer Geiselnahme am 13. Oktober 1977 durch vier palästinensische Terroristen, der Todesnacht von Stammheim und die Entführung und Ermordung von Hanns Martin Schleyer.