True Story

Schwester Theresia – Die Dienerin Gottes (Thérèse) – französisches Drama aus dem Jahr 1986.

Der Film beruht auf dem Leben von Thérèse von Lisieux (1873-1897), einer Heiligen, die mit 15 Jahren in ein Kloster eintritt und im Alter von 24 Jahren an Tuberkulose starb.

Thérèse von Lisieux wurde am 2. Januar 1873 in Alençon, Frankreich geboren. Beide Eltern waren fromme Katholiken. Ihre Mutter starb als sie vier Jahre alt war. Thérèse erhielt Privatunterricht und war oft krank, sie litt unter einem Zittern. Sie erholte sich, als sie die Statue der Jungfrau Maria gesehen hatte. 1883 soll ihr die Jungfrau Maria erschienen sein. „Sie hat mir zugelächelt. Wie glücklich ich bin.“

Mit 14 Jahren veränderte sich ihr Leben, sie legte ihre Kindheit ab und erschien nun viel reifer. Mit 15 Jahren stellte Thérèse zahlreiche Aufnahmegesuche um in ein Kloster eintreten zu können. Aufgrund ihres Alters wurden diese abgelehnt. Schließlich gewährte ihr der Bischof Flavien Hugonin (1823-1998) die Aufnahmebewilligung, um ihren Schwestern Pauline (1861-1951) und Marie in den Karmeliterorden von Lisieux zu folgen.

Das Kloster war ein Haus mit langer Tradition das 1838 gegründet wurde. Thérèse leistete ihren Dienst, ihren Taten für die Nächstenliebe und der Fürsorge anderer. Sie erkrankte an Tuberkulose und starb am 30. September 1897 im Alter von 24 Jahren. Ihre letzten Worte waren; „Mein Gott, ich liebe dich!“ In der römisch-katholischen Kirche wird sie als Heilige verehrt.