True Story

Maixabel – spanisches Drama aus dem Jahr 2021.

Maixabel – Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung beruht auf der wahren Geschichte von Maixabel Lasa, deren Ehemann Juan María Jáuregui (1951-2000) am 29. Juli 2000 in Tolosa von Männern der Euskadi Ta Askatasuna (ETA) ermordet wurde. Dem Politiker wurde in einem Restaurant zweimal in den Hinterkopf geschossen.

Die ETA war bis zu ihrer Selbstauflösung im Mai 2018 eine marxistisch-leninistische, separatistische baskisch-nationalistische Untergrundorganisation, diese etwa 830 Menschen getötet hat. Juan María Jáuregui war Politiker der Partido Socialista Obrero Español, Spanische Sozialistische Arbeiterpartei. Von 1994 bis 1996 war er Gouverneur von Guipúzcoa. Er rückte ins Visier der ETA und wurde im Alter von 48 Jahren ermordet. Luis Carrasco und Patxi Makazaga hatten die Cafeteria betreten und auf ihren Ehemann geschossen. Ibon Etxezarreta hatte im Fluchtauto auf sie gewartet.

Seine Ehefrau Maixabel Lasa hatte sich bereit erklärt, sich mit den Mördern ihres Mannes zu treffen. Auch sie ist Politikerin und Aktivistin. Sie und ihr Ehemann hatten sich in den 1970er Jahren gemeinsam in der Kommunistischen Partei des Baskenlandes engagiert.

2011 erhielt sie eine Anfrage von Luis Carrasco, einem der drei Mörder ihres Mannes. Elf Jahre nach dem Mord erreichte sie diese Bitte. Einer der inhaftierten Attentäter möchte sie treffen. Sie geht diesen mutigen Schritt und stellt sich diesem Dialog. 2014 bat Ibon Etxezarreta und 2021 Patxi Makazaga um ein Treffen. Die Männer wurden wegen des Mordes für schuldig befunden und zu 39 Jahren Haft verurteilt. Dem Kommando werden dreißig weitere Taten zugeschrieben.

Die Männer erkannten welchen Schaden sie angerichtet hatten. Sie beteuerten, dass es ihnen leid tue. Sie willigte einem Treffen ein. „Jeder verdient eine zweite Chance“.